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Stand: 26.12.12

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          Meine Welt und mein Leben mit zwei Räder

Mit der Faszination zwei Räder oder Motorrad begann alles schon im frühen Alter von ca 12 Jahren bei mir, da bei uns zuhause jede menge  Ersatzteile von alten Victoria Avanti  Mopeds meines Vater vorhanden waren, aus denen ich mir eine halbwegs fahrtaugliche Kiste zusammenbaute. Da diese Konstruktion aus Altteilen ohne größere Komplikationen verlief ,war mir auch schon mein späterer Berufswunsch klar, er musste was mit Mechanik Motoren usw zu tun haben. Mit dieser Kiste fuhr ich immer in unserem Garten und den angrenzenden Feldern herum, wo so langsam ein kleiner Crossparcour entstand. Bis es soweit war eine Lehre als KFZ Mechaniker zu beginnen, musste natürlich erst mal die Schulbank gedrückt werden. Als Schuljunge hab ich mir damals schon nebenbei ein paar Mark mit Blumen ausfahren verdient, da es keinen Sponsor ala Papa oder Oma für mich gab. So konnte ich mir 1968 ne gebrauchte Kreidler GT von nem Bekannten für sage und schreibe 800 DM kaufen, Das Moped war gerade mal 6 Monate damals alt und hätte neu 1150 DM gekostet. Ne RS kam erst später heraus. Nachdem der Führerschein pünktlich zum 16en Geburtstag bestanden war kamen auch die ersten Fahrversuche mit der Kreidler. War schon doll so mit 80-90Km durch die Landschaft zu rauschen bis es dann natürlich auch irgendwann mal zum ersten Chrash  kam und das Möppel deformiert war. Geld für einen ordentlichen Aufbau hatte man auch nicht zur Verfügung ,also wurde geflickt und dementsprechend sah die Karre dann auch aus. Kurzum es dauerte nicht allzu lange und aus nem schönen Moped wurde ne Karre. Das sollte sich dann aber mit dem Erwerb des ersten richtigen Motorrades ändern. Erst wurde mal die Bundeswehr  durchgezogen, allerdings musste ich noch kurz vor meiner Endlassung mal schnell für 9 Monate den heissgeliebten Führerschein abgeben, da mir mit einigen Bierchen zuviel eine schöne Kurve nachts im Weg war und mein Auto zum Totalschaden wurde. Dann endlich im Februar 1974 kam mein erstes richtiges Motorrad ne CB 750Four

 

 

 

gebraucht   Bj. 1972 für sage und schreibe 4500.- (DM). Das Geld hatte man

damals auch nicht, so musste ein Kredit her. Für einen Kredit brauchte man damals einen Bürgen, den es nicht gab. Also hin zum Kredithai und man musste richtig berappen. (Mein einziger Kredit im Leben) Die 750er war mein ganzer Stolz, leider nur im Originalzustand und so konnte man aber die ersten Fahrversuche machen. Meine Kumpels waren damals schon etwas erfahrener im Umgang mit den dicken Dingern und ich armes Schwein fuhr halt so mal immer mit, auf der einen Seite die Kreditbelastung, auf der anderen Seite wolltest de auch mal richtig Gas geben, hattest aber immer Angst das Ding nicht wegzuschmeißen. Da ich mich doch schnell an die Power gewöhnt habe und wir auch Bekannte in der Eifel bei Mayen haben, musste man auch mal eine Ausfahrt zum Ring machen, wobei man auch mal auf der Sagenumworbenen Nordschleife  ne Turirunde drehen mußt. Die erste Runde meines Lebens auf der Schleife werde ich sowieso  nicht vergessen, denn wie wir ja alle wissen, man soll es langsam angehen. Erst mal  ja ein tolles Gefühl so Kurve nach Kurve bis man so ein Gefälle erwischt wo die Karre (für damals) so richtig schnell wurde (Fuchsröhre) du beschleunigst, das Ding rennt, aber in der Senke, man  saß  damals auch mit nem M Lenker noch richtig gerade auf dem Ding, drückts Dich nach unten und du hast dicke Füsse bekommen und es wurde dir im Kopf mulmig weil das Blut in den Füssen stand. Den Schock haste gerade überwunden, durch ne schnelle Kurvenkombination locker in den Forst, den man damals allerdings auch noch nicht kannte, also rechts, links, links, links, scheiße noch mal. eng, was, rechts, scheiße aber holla doch geschafft. Das war dann mein erstes Schlüsselerlebnis mit dem Adenauer Forst. Nun ja, so gings dann weiter und ich hatte doch meine erste Runde NS heile überstanden. Da das Erlebnis NS so super war, und der Bazillus schnell fahren bei mir im Blut steckt, blieb eigentlich nichts anderes übrig als immer wieder zur NS zu fahren um mal ne Runde zu drehen. Meine 750er hatte dann nach vielen Einsätzen über Jahre ,einigen Umbauarbeiten und Tuningarbeiten so mit 820ccm Kopfbearbeitung usw. und einer Laufleistung unter meinem Allerwertesten von ca225000 Km ausgedient und musste einem neuen Untersatz weichen. Da ich ja mit meiner 750er so zufrieden war, musste auf jeden Fall wieder ne Honda ins Haus. Man schrieb ende 1984,Freddi Spencer wurde auf ner RS500 Weltmeister und Honda wollte eine Serie Spencer Replica  bauen. Dann sollte tatsächlich ne Auflage von 200 NS 400 R auf den Markt kommen, ein Zweitakter mit 3 Zylinder 400ccm in HRC Farben, dann aber bei Auslieferung doch in Rothmanns Design. Also

 

 


 

Ich zu meinem Händler und gleich eine  blanko  bestellt  .Yamaha und Suzuki hatten zu dieser Zeit schon ihre 500er Zweitakter auf dem Markt aber bei mir musste es eine Honda sein. Also Vertrag ende 84,dann doch Bestätigung Grubi bekommt eine ende Mai. Neue Saison 85 mußte also erst mal noch die 750er herhalten, bis es dann soweit war, daß ich mein neues Spielzeug von meinem Händler Honda Hartenstein in Darmstadt Wixhausen  übergeben bekam. Das neue Moped war natürlich im Gegensatz zu meiner alten 750er viel handlicher, leichter und lockerer zu bewegen. So musste ich nach Absprache mit meinem Händler das neue Moped langsam und sorgfältig einfahren bis so die 1000km Inspektion erreicht war. Endlich nach erreichen der Fristkilometer konnte ich so richtig das Ding fliegen lassen. Nachdem das fahren mit dem neuen Teil so richtig spass machte, traf man sich Sonntags in Hockenheim um auf dem kleinen Kurs mal einpaar Runden mit Bekannten zu fahren. Den Kurs kannte ich noch von meiner 750er Zeit ,und so gings mal in die erste Runde rein ,durch das lockere Handling bekam ich ein tolles Gefühl für das Moped und man steigerte sich von Runde zu Runde und wurde immer locker und schneller. Dann kam in Runde 5 leider in der Scheisshauskurve (Eingang Querspange kleiner Kurs wo sich die Toilettenanlage befindet) ein fürchterlicher Rutscher des Hinterrades und mein Moped war erst mal zerstört. Bis dahin hatte ich aber alle meine Kollegen hinter mir gelassen, was natürlich ein gutes Ergebnis für mich und meine NSR waren. Zu Hause angekommen mit dem leicht deformierten Moped und nem bösen Anschiss meiner lieben Gattin musste das Teil natürlich wieder instandgesetzt werden. Zur damaligen Zeit gab es noch nicht an jeder Ecke irgendwelche Plastikteile im Zubehör zu kaufen, also musste man die teuren Originalplastikteile erwerben, sowie Gabel und Cockpitteile erneuern um das Moped mit leider erst 1200Km Laufleistung wieder in Originalzustand zu versetzen.

 

Fortsetzung folgt..........

Ach ich habs mir überlegt, jetzt gibts zu jedem Moped und was es sonst noch so gibt nen eigenen Bericht, also schauts euch einfach mal an was es zu den einzelnen Sachen und Ereignissen zu erzählen gibt.